Noelle-Neumann-Leaks

 

Das Archiv zu Elisabeth Noelle-Neumann

 

Elisabeth Noelle-Neumann Collage 

 

Biographisches Sachbegebiete Kritische Aufsätze Impressum

 


Neuer Sachverhalt zum Studienaufenthalt von Elisabeth Noelle an der University of Missouri/USA

Dank der Digitalisierung zeitgeschichtlich bedeutsamer Archivalien war es möglich, einen neuen Sachverhalt zum Studienaufenthalt von Elisabeth Noelle an der University of Missouri/USA zu erschließen. Kolportiert wurde bisher in unzähligen Publikationen, daß sie sich von 1937-38 als DAAD-Austauschstudentin an der University of Missouri aufhielt und dort an der "School of Journalism" studierte. Nicht bekannt war bis dato, daß sie lediglich als "special student" registriert war. Eingeschriebene Studenten mit diesem Status waren jedoch nicht zu den Studienfächern Journalismus, Jura und Medizin zugelassen.

The University of Missouri Bulletin, 1937, 1938


 

Einleitung

 

Auf dieser Webseite wird das wissenschaftliche Gemeinschaftsprojekt „Noelle-Neumann-Leaks“ realisiert. Es basiert auf einer umfangreichen Quellensammlung (1,1 laufende Meter Papier und ca. 7 Gigabyte elektronische Dateien), die der Öffentlichkeit teilweise und meist unkommentiert zur Verfügung gestellt wird.

Der Anglizismus „leaks“ verweist nicht auf illegal veröffentlichtes Geheimwissen, wohl aber auf sehr verstreutes, öffentliches Einzelwissen, das der Nutzer dieser Website nun selber zu einem Gesamtbild zusammensetzen kann.

Diese Webseite soll auch dazu dienen, die biographische Erforschung des wissenschaftlichen und politischen Lebens von Elisabeth Noelle-Neumann zu erleichtern und zu erweitern, denn zweifelsohne übte sie einen nicht unmaßgeblichen Einfluss auf die Geschichte der BRD aus.

Hier wird ausgesuchtes Material zugänglich gemacht, das über einen Zeitraum von zwanzig Jahren von zahlreichen Personen zusammengetragen wurde. Es handelt sich dabei zum Großteil um Primärquellen, also zeitgeschichtlich relevante Dokumente aus staatlichen und nicht-staatlichen Institutionen, die erst in den letzten zehn Jahren erschlossen werden konnten und in der Sekundärliteratur nicht aufzufinden sind. Selbstzeugnisse von Einzelpersonen, insbesondere von Elisabeth Noelle-Neumann, finden hier weitestgehend keine Berücksichtigung, da diesen in der biographischen Forschung aus naheliegenden Gründen keine Priorität zuerkannt werden kann.

Da die Publikation von Quellenmaterial aus unterschiedlichen juristischen Gründen nicht immer unproblematisch ist, können in einigen Fällen nur die Fundorte und/oder die Bezugsquellen genannt werden. So weiß dann der Nutzer aber wenigstens, an welche Institution er sich mit welcher Archivsignatur wenden muss.

Der Aufbau dieses Archivs versteht sich als ein offener Arbeitsprozess mit unregelmäßigen inhaltlichen Aktualisierungen. Die Zuarbeit von dritter Seite ist wie bisher erwünscht.

Inhaltliche Kenntnisse zur Autobiographie von Elisabeth Noelle-Neumann werden vorausgesetzt. Vgl. dazu die folgenden beiden Bücher von Elisabeth Noelle-Neumann: Die Erinnerungen, München: Herbig 2006 und von Jörg Becker: Elisabeth Noelle-Neumann. Zwischen NS-Ideologie und Konservatismus, Paderborn: Schöningh Verlag 2013.

Elisabeth Noelle war mehrfach verheiratet und hieß zunächst Elisabeth Noelle-Neumann und später Elisabeth Noelle-Neumann-Maier-Leibnitz. 2010 verstarb sie unter ihrem Mädchennamen Elisabeth Noelle. Unabhängig von ihrem jeweiligen Familienstand kürzen wir ihren langen Namen auf dieser Website grundsätzlich mit ENN ab.





Quellenschutz

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Erstpublikation: 15.12.2020
aktualisiert: 30.07.2021